Spendenübergabe an den Asylkreis

Die Schwetzinger Firma TempoRatio hat dem Asylkreis einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro überreicht. Geschäftsführer Yasin Cinar kam dazu gemeinsam mit seinem Auszubildenden Marcel Trenkler ins Rathaus. Das Schwetzinger Personaldienstleistungs- und Beratungsunternehmen hat sich die gute Tat auf die Fahnen geschrieben, regelmäßig werden gemeinnützige Organisationen gefördert. Die Angestellten entscheiden, wer die Spende erhält, in diesem Fall hatte der Azubi den Asylkreis vorgeschlagen, erläuterte der Geschäftsführer. Die Vorsitzende des Asylkreises Heidi Joos, der Asylkreis-Mitarbeiter Andreas Scheider und die Flüchtlings- und Integrationsbeauftragte Maria Theresia Tzschoppe bedankten sich für den Geldsegen. Die Spende wird unter anderem investiert in Material für den ehrenamtlichen Deutschunterricht und in den gepachteten Kleingarten im Kohlwald. Dieser Garten wird gemeinsam bewirtschaftet von ehrenamtlichen Asylkreismitarbeitern und Flüchtlingen.

Der Asylkreis Oftersheim bedankt sich herzlich bei der Firma TempoRatio für die Spende!

Herzliche Einladung zum Begegnungscafé „Welcome“

Der Asylkreis Oftersheim lädt alle Oftersheimer Bürgerinnen und Bürger sowie Neuzugezogene zu seinem 17. Begegnungscafé „Welcome“ ein!

In familiärer Atmosphäre bei Getränken und internationalen Häppchen zum Selbstkostenpreis können sich Interessierte und Geflüchtete kennenlernen. Da fast alle geflüchteten Teilnehmenden bereits Sprachkurse besuchen, sind Unterhaltungen in einfacher deutscher Sprache möglich. Besonders eingeladen sind deshalb auch Oftersheimer Bürgerinnen und Bürger, die mit den Geflüchteten ins Gespräch kommen möchten und diesen somit Sprachpraxis ermöglichen.

Das Begegnungscafé findet am Donnerstag, dem 16. November 2017, ab 18.30 Uhr im Josefshaus in der Bismarckstraße statt.

Der Asylkreis Oftersheim freut sich über alle, die sich im Rahmen des Begegnungscafés oder bei anderen Angeboten des Asylkreises engagieren möchten. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf mit der Ansprechpartnerin des Asylkreises, Heidi Joos (Heidi.Joos@Asylkreis-Oftersheim.de), oder mit der Flüchtlings- und Integrationsbeauftragten der Gemeinde Oftersheim, Maria Theresia Tzschoppe (Fluechtlinge@Oftersheim.de).

Angebot der Kinderspielstunde beendet  

Der Asylkreis Oftersheim bedankt sich herzlich bei den Helferinnen

Spielend die neue Welt entdecken – das konnten die Kinder der Flüchtlingsfamilien in der Kinderspielstunde. Nachdem im Februar vergangenen Jahres die ersten Flüchtlingsfamilien im ehemaligen Gasthaus Hirsch eingezogen waren, gab es bald das Angebot der Kinderspielstunde. Immer freitagnachmittags luden Stefanie Hübl und Karin Strott, bisweilen unterstützt von Marie Strott, die Kinder der Unterkunft zum Spielen ein, im Sommer draußen im Hof, bei schlechter Wetterlage im Gemeinschaftsraum.
Diese Spielstunde war wichtig für die Kinder und ihre Familien. Die Jungen und Mädchen, die zum Teil noch unter ihren Fluchterfahrungen litten, konnten sich in diesem Kreis näher kennenlernen, sie konnten zusammen spielen und lachen. Es war eine willkommene Abwechslung, denn sie lebten auf engstem Raum zusammen, jede Familie in einem Zimmer. Ohne Druck lernten sie die ersten deutschen Wörter und Begriffe kennen und übten das soziale Miteinander. Manchmal kamen auch Kinder aus Oftersheim dazu, um mit den „Hirschkindern“ zusammen zu spielen. So entstanden neue Freundschaften.

Nach den Sommerferien im August 2017 verabschiedeten sich Stefanie Hübl und Karin Strott schließlich in einer letzten gemeinsamen Kinderspielstunde, denn viele Kinder lebten zu dieser Zeit bereits in Wohnungen in der sogenannten Anschlussunterbringung und kamen nicht mehr regelmäßig zum Spielen. Ein Spielangebot wird es aber weiterhin geben, Marie Strott wird regelmäßig beim Begegnungscafé noch für die Kinder da sein.

Herzlichen Dank an Frau Hübl und Frau Strott, die viele Stunden für die Kinder da waren, ihnen viel Freude bereitet und das Ankommen hier in Oftersheim erleichtert haben.

Herzliche Einladung zum Begegnungscafé „Welcome“

Der Asylkreis Oftersheim lädt alle Oftersheimer Bürgerinnen und Bürger sowie Neuzugezogene zu seinem 16. Begegnungscafé „Welcome“ ein!

In familiärer Atmosphäre bei Getränken und internationalen Häppchen zum Selbstkostenpreis können sich Interessierte und Geflüchtete kennenlernen. Herzlich willkommen sind daher besonders auch deutschstämmige Oftersheimer, die mit geflüchteten Menschen ins Gespräch kommen möchten und diesen somit Sprachpraxis ermöglichen.

Das Begegnungscafé findet am Donnerstag, dem 19. Oktober 2017, ab 18.30 Uhr im Josefshaus in der Bismarckstraße statt.

Der Asylkreis Oftersheim freut sich über alle, die sich im Rahmen des Begegnungscafés oder bei anderen Angeboten des Asylkreises engagieren möchten. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf mit der Ansprechpartnerin des Asylkreises, Heidi Joos (Heidi.Joos@Asylkreis-Oftersheim.de), oder mit der Flüchtlings- und Integrationsbeauftragten der Gemeinde Oftersheim, Maria Theresia Tzschoppe (Fluechtlinge@Oftersheim.de).

2. Sommerfest des Asylkreises an der Grillhütte

Welch ein Glück, das Wetter hat mitgespielt! Bei Sonnenschein unter Schatten spendenden Bäumen fand das 2. Sommerfest des Asylkreises an der Grillhütte statt.

Mit Spezialitäten aus Syrien, Afghanistan, dem Iran und dem Irak, aber auch aus Deutschland, war das Büffet reich bestückt.

Nach anfänglichem Zögern füllte sich der Platz.

Heidi Joos, Leiterin des Asylkreises, und Bürgermeister Geiß, Schirmherr der Veranstaltung, begrüßten die Besucher und die zahlreichen Helfer, sowie die Musikgruppe „Fischlabor“, die mit internationaler Musik und Gesängen zur guten Stimmung beitrugen.

Ein Spielmobil mit vielen tollen Spielen war für die Kinder aufgebaut.

Viele waren gekommen zu dem Fest, das sie vom letzten Jahr noch in guter Erinnerung hatten. So auch Flüchtlinge, die nicht mehr in Oftersheim leben, sondern in der näheren und weiteren Umgebung. Sie trugen mit heimatlicher Musik und Tänzen zu der tollen Stimmung bei, so dass alle bedauerten, dass auch das schönste Fest mal ein Ende haben muss.

Ganz herzlichen Dank an die Bauhofmitarbeiter, die Flüchtlinge und die Mitarbeiter des Asylkreises, die schon zur frühen Stunde am Sonntagmorgen für den Aufbau und am Abend für den Abbau sorgten. Ebenso herzlichen Dank an alle, die für das Fest kochten, backten, grillten und verkauften. Es war ein schönes Miteinander.

 

Herzliche Einladung zum Begegnungscafé

Der Asylkreis Oftersheim  veranstaltet am Do., 29.06.17,  ab 18.30 Uhr im Josefshaus in der Bismarckstraße sein 14.  Begegnungscafé „Welcome“.  Flüchtlinge und Oftersheimer Bürger können sich in familiärer Atmosphäre, bei internationaler Folklore, sowie Getränken und Häppchen zum Selbstkostenpreis kennenlernen und näher kommen. Da fast alle Flüchtlinge Sprachkurse besuchen, sind  Unterhaltungen  in einfacher deutscher Sprache möglich.

Wir freuen uns, wenn Sie sich in irgendeiner Form im Asylkreis Oftersheim engagieren möchten. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf zu Heidi Joos (heidi.joos@asylkreis-oftersheim.de)

Sommerfest am Sonntag, 9. Juli an der Grillhütte

Der Asylkreis Oftersheim lädt alle Oftersheimer zum Sommerfest am So., 9. Juli an der Grillhütte ein.

Von 12:30 – 18.00 Uhr erwarten Sie ein reichhaltiges internationales  Speise- und Getränkeangebot, Kaffee und Kuchen,

Livemusik mit der Gruppe „Fischlabor“, sowie spontane Tanz- und Folkloredarbietungen und ein Spielmobil für die Kinder.

Die „Notunterkunft“ im Gewerbepark Hardtwald ist aufgelöst – Der Asylkreis bedankt sich bei allen Helfern und Unterstützern

Im Januar dieses Jahres kamen nach und nach Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak, Afghanistan, dem Iran und Gambia zu uns nach Oftersheim, 260 Personen, meist junge Männer. Sie wurden vom Rhein-Neckar-Kreis in einer Halle, einer sogenannten Notunterkunft im Gewerbepark Hardtwald untergebracht. Die Freude der Oftersheimer darüber war geteilt. Bei manchen machte sich Angst breit vor den Fremden, man wusste nicht, welche Veränderung ihre Anwesenheit mit sich bringen würde. Man befürchtete Schlimmes.

Den Ehrenamtlichen des Asylkreises war jedoch klar, dass man diese Menschen freundlich aufnehmen und ihnen bei uns in Deutschland neue Perspektiven zeigen möchte.

Der Asylkreis besteht aus ca. 120 Mitgliedern, die sich je nach Zeit und Fähigkeiten einbringen. Einige sind schon seit der ersten Flüchtlingswelle vor ca. 25 Jahren und auch heute wieder aktiv. Die einen in der „Halle“ im Gewerbepark, die andern im ehemaligen Gasthaus Hirsch, in dem zur Zeit ca. 16  Flüchtlingsfamilien, insgesamt 60 Personen, leben.

Sie alle sind vor Krieg, Terror und großem Elend geflohen und haben auf ihrer Flucht Menschen zurückgelassen oder sogar verloren. Die Hoffnung der jungen Männer war groß und sie freuten sich auf Wohnungen, in denen sie zur Ruhe kommen wollten. Dies war dann allerdings nicht der Fall. Wie schon erwähnt,  kamen sie unter in einer großen Gewerbehalle, in der durch Bauzäune  und Plastikfolie abgetrennte Parzellen geschaffen wurden. Jede Parzelle bot mit 6 Stockbetten Platz für 12 Personen. Nach oben hin war der Raum offen und einsehbar. Ein privates Leben war nicht möglich.

Der Asylkreis hat sich der jungen Männer angenommen und bot ihnen Hilfen für den ungewohnten Alltag hier in Deutschland an durch: Deutschsprachkurse, Übersetzungshilfen, Kennenlernen der deutschen Kultur und Mentalität, Begleitung zu Behörden, Kontakte zur einheimischen Bevölkerung z.B. bei Begegnungscafés oder beim Sommerfest, Schlichtung bei Konflikten, Kleiderstube und Fahrradwerkstätte, Freizeitangebote mit  Sport und Spiel. Schnell wurden Kontakte geknüpft und Vertrauen hergestellt.

Aber nicht nur der Asylkreis wurde tätig. Viele Oftersheimer Bürger, Mitglieder der Interessengemeinschaft Gewerbepark Hardtwald, Vereine, Parteien, Kirchengemeinden und vor allem der Bürgermeister mit dem Rathausteam standen dem Asylkreis zur Seite und unterstützten ihn. Manche spendeten Geld, Kleider, Fahrräder, Einrichtungsgegenstände, Sportgeräte, Tischtennisplatte, Tischkicker und WLAN. Einige Vereine nahmen Flüchtlinge in ihren Kreis auf und die Kirchengemeinden und das Rathaus stellten ihre Räume für Veranstaltungen zur Verfügung.

So gab und gibt es in Oftersheim ein gutes Miteinander zum Wohle der Flüchtlinge und darüber hinaus zum Wohl der ganzen Gemeinde. Die Flüchtlinge in der Halle fühlten sich angenommen  und manche Oftersheimer konnten ihre anfänglichen Ängste ablegen. Wenn die Flüchtlinge jemanden angesprochen und gefragt haben, wie es ihnen denn gehe, so war das keine Anmache, wie es leider manchmal verstanden wurde, sondern ein Anwenden ihrer neuerlernten Sprache. Und jeder freute sich, wenn der Angesprochene wohlwollend darauf reagierte.

Ein Wermutstropfen war allerdings die berüchtigte „Entrümpelungsaktion“, die die Security durchführte mit der Begründung, sie diene dem Brandschutz in der Halle. Dabei wurde viel Eigentum der Flüchtlinge zerstört. Nach langem zähem Ringen mit dem RNK konnte der Asylkreis nun doch für die Flüchtlinge eine kleine Entschädigung erreichen. Der Asylkreis hofft, dass die übergriffige Aktion im August nicht zu viel Vertrauen zerstört hat.

In der vergangenen Woche kam nun ganz unerwartet die Nachricht, dass die Flüchtlinge nach Hockenheim und Reilingen umziehen können. Der RNK hat ihnen dort in der sogenannten „Erstaufnahme“ in Containern Zimmer und in der sogenannten „Anschlussunterbringung“ kleine Wohneinheiten für jeweils drei Personen zugewiesen. Damit wird für sie nun privates Leben möglich sein. Darüber freuen wir uns mit ihnen und wünschen ihnen allen alles Gute. Einige von uns haben die Flüchtlinge in ihre neuen Unterkünfte begleitet. Der Kontakt wird wohl nicht ganz abbrechen, denn es wurden auch Freundschaften geschlossen und manche Deutschkurslehrer möchten sie auch weiterhin unterrichten. Dafür ist sinnvoll eine Kooperation mit den Asylkreisen in Hockenheim und Reilingen.

Wir wollen nun allen danken, die sich hinter uns und unsere Arbeit mit den Flüchtlingen gestellt und uns unterstützt haben. Wir danken für die Spenden jeglicher Art!

Unsere Arbeit geht weiter. Der Gemeinde Oftersheim werden, wie überall, weitere Geflüchtete zugewiesen, die unsere  und auch Ihre Hilfe brauchen.

Heidi Joos

Herbstfest des Asylkreises in der Notunterkunft im Gewerbepark Hardtwald

Nicht wiederzuerkennen war am vergangenen Freitag die Notunterkunft im Gewerbepark Hardtwald. Der Asylkreis hatte zum internationalen Herbstfest eingeladen. Schon um die Mittagszeit waren die Bewohner der Halle beim Aufräumen und Putzen anzutreffen und am Abend war die Halle schön herausgeputzt. Biertische und Bänke, mit weißen Hussen bestückt und mit Herbstblumen geschmückt, boten den geladenen Gästen einen festlichen Anblick.

Bürgermeister Geiß war der Einladung gefolgt und begrüßte die Hallenbewohner und ihre Gäste. Nach einer weiteren Begrüßung durch den Asylkreis, in drei Sprachen übersetzt, spielten zum Auftakt die „Marschmellows“ des Oftersheimer Musikvereins. Ihnen sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt ! Danach wurde das Buffet eröffnet, das internationale Speisen bot, die allen bestens mundeten.

Anschließend gestalteten die Hallenbewohner das Programm. Die Trommler aus Gambia bedankten sich unter anderem mit einem besonderen Song bei den Oftersheimer Bürgern für all das Gute, das ihnen hier in Oftersheim zuteil wird.
Viel Spaß hatte man danach beim kurdischen Tanz und etwas später bei den deutschen Schlagern, live gesungen.

Es war ein schöner Abend, der uns allen lange im Gedächtnis bleiben wird!