Obwohl Bund und Land ein breitgefächertes Angebot an Deutschkursen für Geflüchtete initiiert haben, gibt es noch immer geflüchtete Menschen, die aufgrund ihres Aufenthaltsstatus, ihres Herkunftslandes oder sonstigen Gründen keinen Zugang zu offiziellen Sprachförderangeboten haben.
Um den betreffenden Personen trotzdem eine Perspektive zu bieten, haben Ehrenamtliche des Asylkreis Oftersheim im vergangenen Jahr regelmäßig Deutschunterricht in der vorläufigen Unterbringung „Goldener Hirsch“ angeboten. Im Zuge der Schließung der Unterkunft enden diese Kurse nun.
Wir danken den ehrenamtlichen Lehrerinnen Getrud Schwär, Stephanie Pulm und Alexandra Frerks sowie dem ehrenamtlichen Lehrer Wolfgang Prox für ihren intensiven Einsatz und ihr Durchhaltevermögen! Mit ihrem Engagement haben sie die Integration der Geflüchteten vorangetrieben und diese in ihrer Selbstständigkeit gestärkt. Herzlichen Dank!
Heidi Joos

Bestehende Freundschaften konnten gepflegt und neue Bekanntschaften intensiviert werden. Bei abwechslungsreichen musikalischen Darbietungen, u.a. wieder von der mitreißenden Percussiongruppe Fischlabor, genossen Einheimische und Zugereiste unter schattigen Bäumen schöne gemeinsame Stunden. Auch für die vielen Kinder war gesorgt: Das Spielmobil lockte mit zahlreichen Geschicklichkeitsspielen, es wurde rege



In familiärer Atmosphäre bei Getränken und internationalen Häppchen zum Selbstkostenpreis können sich Interessierte und Geflüchtete kennenlernen. Da fast alle geflüchteten Teilnehmenden bereits Sprachkurse besuchen, sind Unterhaltungen in einfacher deutscher Sprache möglich. Besonders eingeladen sind deshalb auch Oftersheimer Bürgerinnen und Bürger, die mit den Geflüchteten ins Gespräch kommen möchten und diesen somit Sprachpraxis ermöglichen.


Glücklicherweise hatten aber viele der mitarbeitenden Geflüchteten bereits Erfahrung mit Gartenarbeit, sodass sich die Mühe schnell auszahlte und Gemüse wie beispielsweise Kartoffeln, Gurken, Bohnen oder Tomaten geerntet werden konnten. Unterstützt wurde das Team rund um den Asylkreis dabei von freundlichen benachbarten Gärtnerinnen und Gärtnern, die Werkzeug und Sitzgarnituren spendeten oder beim Entsorgen von alten Pflanzen halfen.
Vor wenigen Wochen trafen sich nach der Winterpause alle wieder im Garten. Sie haben aufgeräumt, alte Pflanzen entsorgt, den Boden umgegraben und somit die Saison 2018 eröffnet. „Wir vom Asylkreis wollen, dass der Garten richtig genutzt wird“, sagt Peter Rösch. Deswegen sind fachkundige Mitglieder des Asylkreises regelmäßig vor Ort und geben Tipps zum Gärtnern. Darüber hinaus stellt der internationale Garten aber auch einen Treffpunkt dar. So kommen die Mitarbeitenden regelmäßig mit ihren Familien zum gemeinsamen Essen zusammen oder bringen ihre Kinder zum Spielen mit.