Kürbisfratzen und Kinderlachen

Der herbstliche Wetter der vergangenen Woche brachte reichlich Wind und Regen. Daher beschloss der Asylkreis kurzerhand, das Kürbisfest 2026 im evangelischen Gemeindehaus stattfinden zu lassen.

Das Organisationsteam hatte die Tische passend vorbereitet und reichlich Laternenkürbisse, Schnitzwerkzeug und Löffel bereitgestellt, sodass pünktlich um 14 Uhr die Türen für das Kürbisfest geöffnet werden konnten. 15 Kinder versammelten sich nach und nach im großen Saal und legten nach einer kurzen Begrüßung durch die Sprecherin des Asylkreises, Heidi Joos, eifrig mit dem Schnitzen los. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Asylkreises, die kommunale Integrationsbeauftragte und die anwesenden Eltern und Großmütter packten dabei tatkräftig mit an und unterstützten die jüngeren Kinder beim Aushöhlen und Schnitzen.

Der Asylkreis hatte für die Pausen selbstgebackenen Kuchen und verschiedenes Obst bereitgestellt, das von den Kindern und Erwachsenen nur zu gerne verspeist wurde. Nach kurzer Zeit waren bereits die ersten Kürbisse geschnitzt und zeigten, wie kreativ die Kinder und Jugendlichen bei der Gestaltung der Gesichter waren: herzförmige Augen, fröhliche Lachgesichter und gruselige Fratzen zierten das Gemüse. Nachdem alle Kinder ihre einfallsreichen Schnitzwerke mit Teelichtern bestückt hatten, versammelten sich die jüngeren Teilnehmer*innen in einem Sitzkreis. Gemeinsam wurde kindgerecht über Halloween gesprochen und anschließend gemeinsam zu verschiedenen Herbstliedern um die Kürbisse getanzt. Die anwesenden Eltern nutzten derweil die Möglichkeit, um sich über weitere Angebote zu informieren und Anliegen auszutauschen. Danach genossen alle die vom Asylkreis spendierte Pizza und gingen anschließend mit ihren Schnitzwerken sichtlich stolz nach Hause.

B. Josupeit